
Mein Urgroßvater, Wilhelm Panitz, kam von der Mosel. Er besuchte im Schloß Langenburg seinen Freund, der dort Hauslehrer war und verliebte sich in Rosine Popp, die dort gerade das Kochen lernte. Es war wohl eine große Liebe zwischen den Beiden, die zeitlebens anhielt und sie bekanntlich über den Rhein ins Elsaß führte.
Mein Urgroßvater, Wilhelm Panitz, kam von der Mosel. Er besuchte im Schloß Langenburg seinen Freund, der dort Hauslehrer war und verliebte sich in Rosine Popp, die dort gerade das Kochen lernte.
Es war wohl eine große Liebe zwischen den Beiden, die zeitlebens anhielt und sie bekanntlich über den Rhein ins Elsaß führte.
Mein Großvater Wilhelm Panitz war als Deutschlehrer ausgebildet und wurde 1871 zuerst nach Pfalzburg (heute Phalsbourg, Lothringen), dann nach Rappoltsweiler (heute Ribeauville, Elsaß) und schließlich ans Kaiserliche Lyceum nach Straßburg versetzt.
Über den Hintergrund dieser Wanderung kann ich nur spekulieren. Der Chef des Hauses Langenburg, Fürst Hermann von Langenburg (1832 – 1913) hatte eines Tages ein Telegramm von Kaiser Wilhelms II: erhalten „Habe Dich zu meinem Statthalter in Elsaß-Lothringen ernannt, ablehnen gibt’s nicht“. Möglicherweise hat der Fürst daraufhin dem Freund seines Hauslehrers eine Stelle im Elsaß angeboten.
Tante Elise, die älteste Tochter, berichtete, daß das Elternhaus Panitz in Straßburg wohl streng gewesen sei – in Anwesenheit des Vaters durfte man nicht lachen – es muß aber trotzdem fröhlich gewesen sein, auch wegen der vielen Kinder und der immer 1 – 2 „Mägde“ im Haus.
Meine Urgroßmutter zweimal mütterlicherseits war Rosine Panitz, geborene Popp. Sie wurde 1850 in Langenburg/Württ. geboren, und Familie Popp ist dort angeblich bis 1591 urkundlich bekannt, zuerst als Bauerngeschlecht, dann als Besitzer einer Ziegelhütte.
Tante Elise, die älteste Tochter, berichtete, daß das Elternhaus Panitz in Straßburg wohl streng gewesen sei – in Anwesenheit des Vaters durfte man nicht lachen – es muß aber trotzdem fröhlich gewesen sein, auch wegen der vielen Kinder und der immer 1 – 2 „Mägde“ im Haus.

Das Ehepaar hatte folgende Kinder:
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- Elise Panitz (eine weltkundige Frau, später meine liebe „Tante Elise“ in Bad Reichenhall
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- Amelie Panitz (später in Bregenz)
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- Paul Panitz (später New York)
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- Bruno Panitz („der Maler“)
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- Julchen Panitz (später Buenos Aires)
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- Lydia Panitz (meine Großmutter), und
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- Clärchen Panitz (später New York)?